Der „State of Data“-Bericht 2023 des IAB

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Zusammenfassung
  • Daten-Clean-Rooms entwickeln sich zu einer unverzichtbaren Technologie zum Schutz der Privatsphäre, doch ihre Umsetzung stellt kleinere Agenturen, Marken und Verlage vor Herausforderungen.
  • Die jährlichen Gesamtkosten für die Einführung von DCRs in Verbindung mit anderen Technologien zum Schutz der Privatsphäre können 2 Millionen Dollar übersteigen.
  • Die Branche verlangt von allen Datenanbietern, dass sie ihre Daten interoperabel machen, um die Wirksamkeit von DCRs zu maximieren.
Holzbuchstaben, die das Wort „DATA“ bilden, liegen auf einem verstreuten Haufen leerer Holzplättchen und unterstreichen auf subtile Weise, wie wichtig Omnichannel-Strategien für die effektive Organisation und Nutzung von Informationen sind.

Der jährliche „State of Data“-Bericht des IAB zeigt, dass die Kosten und der Personalbedarf für die Einführung von Data Clean Rooms (DCRs) kleinere Agenturen, Marken und Publisher vor Herausforderungen stellen. Der Bericht ergab, dass die kumulierten jährlichen Kosten für DCRs und andere Technologien zum Schutz der Privatsphäre 2 Millionen Dollar übersteigen können. Trotz der hohen Kosten wird erwartet, dass Unternehmen im Jahr 2023 29 % mehr investieren werden, um das Potenzial ihrer DCRs voll auszuschöpfen, so Jeffrey Bustos, VP of Measurement, Addressability & Data beim IAB.

Weniger als ein Drittel der DCR-Nutzer nutzt derzeit fortgeschrittene Messfunktionen wie Attribution, ROI-/ROAS-Messung, Medien- oder Marketing-Mix-Modellierung, Neigungsmodellierung und prädiktive Analysen. Über die Hälfte der DCR-Nutzer (52 %) nennt die Nutzung der Ergebnisse oder den Nachweis des ROI als Herausforderung. Zudem stehen etwa ein Drittel der DCR-Nutzer bei der Nutzung von DCRs vor Herausforderungen in Bezug auf Dateninteroperabilität, interne Ressourcen und Datenschutz.

Der Bericht zeigt, dass die Kosten und der Personalbedarf für die erfolgreiche Implementierung von DCRs kleine Agenturen, Marken und Publisher benachteiligen, denen die Ressourcen fehlen, um in diesem Umfang zu investieren. Fast die Hälfte der DCR-Nutzer beschäftigt sechs oder mehr Mitarbeiter, die sich ausschließlich mit dieser Technologie befassen, und fast zwei Drittel (62 %) der Nutzer haben im Jahr 2022 mindestens 200.000 Dollar für diese Technologie ausgegeben.

IAB-CEO David Cohen betont, dass alle Datenanbieter ihre Daten interoperabel machen müssen, damit Werbetreibende die gesamte Kampagneneffektivität und den ROI messen können. Außerdem fordert er, dass geschlossene Ökosysteme den Werbetreibenden Zugang gewähren, damit sie ihre Kampagnenaktivitäten effektiv analysieren können. Das IAB Tech Lab wird voraussichtlich im ersten Quartal seine erste DCR-Spezifikation veröffentlichen, um interoperable Cleanroom-Interaktionen für digitale Werbung zu unterstützen und zu definieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass DCRs innovative Funktionen zum Schutz der Privatsphäre bieten, aber erhebliche Investitionen in Personal, Kosten und Einrichtung erfordern. Das stellt kleinere Agenturen, Marken und Publisher vor Herausforderungen, da sie Schwierigkeiten haben, mit den für eine erfolgreiche Umsetzung erforderlichen Investitionssummen Schritt zu halten. Download den „State of Data Report 2023“ des IAB herunter, um alle Erkenntnisse zu lesen.

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Um das Potenzial von Data Clean Rooms (DCRs) voll auszuschöpfen, muss die Branche dafür sorgen, dass alle Datenanbieter ihre Daten interoperabel machen, damit Werbetreibende die gesamte Kampagneneffektivität und den ROI messen können.

David Cohen, Geschäftsführer des IAB.

24. Jan. „Laut dem ‚State of Data Report‘ des IAB sind Data Clean Rooms mittlerweile unverzichtbar für Zielgruppenanalysen, Messungen und die Datennutzung.“ IAB, 24. Jan. 2023, https://www.iab.com/news/state-of-data-2023-report-data-clean-rooms/.