Joshua Dreller
Senior Director, Produktmarketing bei Skai
Bevor du dich über die Zielgruppenansprache bei der Suche informierst, nimm an der Kenshoo-Umfrage zur „Search Spring Cleaning Week“ teil, um herauszufinden, wie lange ein vollständiges Audit deiner Suchmaschinenwerbung dauern könnte und wie viel Zeit wir dir mit unserem automatisierten Skai Tool.
Unser letzter Gastbeitrag für die Search Spring Cleaning Week ist Brad Hawk, VP, Product bei iProspect. Audience Targeting ist eine relativ neue Ergänzung zur bezahlten Suche, dem ausgereiftesten Kanal der digitalen Werbung. Werbetreibende haben jetzt mehr denn je die Kontrolle darüber, wer ihre Anzeigen sieht, aber es ist auch ein weiterer Punkt, den die Praktiker/innen verwalten müssen.
Search Audience Targeting ermöglicht es Marketern, ihren Suchkampagnen eine Zielgruppenlogik zuzuweisen, die auf dem Verhalten oder den Aktionen von Gruppen von Nutzern basiert, die deine Website, App, deinen Blog usw. besucht haben. Meistens werden die Zielgruppen durch Tags auf den Websites gesteuert, sie können aber auch durch das Hochladen von CRM-Listen und durch mobile Apps erstellt werden.
Zielgruppen sind oft das Herzblut der Kampagnenleistung und helfen dabei, die Relevanz deines Suchprogramms für die Verbraucher sicherzustellen.
Zielgruppenansprache in der Suche: Was ist zu tun?
Um sicherzustellen, dass alle zielgruppenbezogenen Elemente deiner Suchkampagnen so funktionieren, wie sie sollten, kannst du mit dem AdWords-Tool "Audience Manager" einen Frühjahrs-Tune-up und Gesundheitscheck durchführen:
Diagnostik: Funktionieren deine Tags so, wie sie sollten? Vergewissere dich, dass es keine Probleme gibt, die das Auslösen der Tags beeinträchtigen könnten.
Größen auflisten: Wachsen oder schrumpfen deine Listen - ergeben die Trends einen Sinn? Überprüfe die Trends im Laufe der Zeit, um sicherzustellen, dass ein Tag nicht von der Seite gefallen ist oder die Logik nicht geändert wurde.
Quellen: Nutzt du alle Datenquellen, die du nutzen kannst und solltest? Überlege dir, ob du deine Quellen für die Zielgruppensuche erweitern solltest, um die relevantesten Daten für deine Kampagnen zu nutzen:
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- Anzeigen-Tag für AdWords
- Remarketing für YouTube-Aufrufe
- Auf Google Analytics basierende Verhaltensweisen
- App-Analytik / SDKS
Zuhörerlogik und ZuordnungPrüfe, prüfe doppelt und dreifach - machen deine Listen Sinn? Eine Liste mit Website-Besuchern, die deinen Einkaufsfluss besucht, aber ihren Einkaufswagen verlassen haben, macht Sinn, aber stimmt sie auch mit der Zielgruppe überein, die du ansprechen willst? Hast du sie versehentlich für die falschen Kampagnen ausgewählt? Überprüfe auf der Registerkarte "Zielgruppenverwendung" im Abschnitt "Zielgruppenliste" deine Zielgruppen und Ausschlüsse, um sicherzustellen, dass du die richtigen Kampagnen und Anzeigengruppen den richtigen Listen zuordnest.
GebotsmodifikatorenWenn deine Remarketing-Zielgruppen eine um 50 % höhere Konversionsrate haben als das Standard-Targeting, warum ist dein Gebotsmodifikator dann nur auf +5 % eingestellt? Gewinne die Auktion und erhöhe deine Modifikatoren entsprechend deinem KPI (ROAS, CPA usw.). Oder, noch besser, erstelle eine eigene Kampagne und passe alles an - das Gebot, die Zielgruppenansprache, den Anzeigentext und mehr.
Es gibt noch viel mehr, was du mit Audiences erforschen kannst (benutzerdefinierte Logik, Einspeisung von First-Party-Daten, Audience Insights usw.), aber stelle sicher, dass du zuerst die Grundlagen beherrschst!
Zielgruppenansprache in der Suche: jetzt wichtiger denn je
In den letzten 5 Jahren haben Google, Bing und andere Unternehmen deutlich gemacht, dass die Zukunft des Suchmaschinenmarketings nicht durch Keywords bestimmt wird - sie wird durch Zielgruppen und Daten bestimmt. Und oft werden Daten aus anderen Marketingplattformen (z. B. CRM-Systemen) genutzt, um diese Zielgruppen und ihre Erkenntnisse zu gewinnen. Dieser Wandel gilt für alle digitalen Kanäle, insbesondere aber für die bezahlte Suche mit Search Audience Targeting.
Ich habe persönlich erlebt, wie Kampagnen aufgrund ihrer Publikumsstrategien, ihrer Umsetzung und ihrer laufenden Pflege großen Erfolg hatten (und spektakulär scheiterten). Warum? Weil der Einsatz so hoch ist!
Wurdest du schon einmal für ein Produkt, das du gekauft hast, direkt nach dem Kauf angesprochen? Wurdest du schon einmal als Neukunde mit einem Sonderangebot angesprochen, obwohl du eigentlich ein langjähriger Kunde einer Marke bist (und das Angebot nicht gilt)? Oft passiert das, weil Marketingfachleute ihre Zielgruppe nicht auf dem Laufenden halten.
Das wirkt sich nicht nur auf die Gesamtleistung der Kampagne aus, sondern kann auch der Marke, mit der du zusammenarbeitest, schaden, weil es ein schlechtes Erlebnis für ihre potenziellen und bestehenden Kunden schafft. Sorge also dafür, dass du diesen wichtigen Teil deiner Kampagnen kontinuierlich optimierst!




