Es gibt zwar immer mehr Smartphone- und Tablet-Besitzer/innen, aber die meisten digitalen Verbraucher/innen haben nicht unbedingt vor, ein Gerät durch ein anderes zu ersetzen. Vielmehr nutzen sie jetzt mehrere Zugangspunkte, um online zu gehen.
Im Durchschnitt wechseln 67% der Menschen während ihres Online-Einkaufs zwischen verschiedenen Geräten. Das sind sogar 2 von 3 Transaktionen.
Der Bedarf an geräteübergreifendem Tracking
Für Nutzer/innen ist es zur Gewohnheit geworden, den ganzen Tag über zwischen Laptops, Desktops, Tablets und Smartphones hin und her zu wechseln. Ohne die richtigen Erkenntnisse über deine Kunden und ihr Verhalten, einschließlich der geräteübergreifenden Aktivitäten, wird es schwer sein, effektiv zu kommunizieren und sie mit der richtigen Botschaft zur richtigen Zeit zu erreichen.
Das Herausfinden des geräteübergreifenden Prozesses kann dazu beitragen, das Risiko und die Verluste zu reduzieren, die entstehen, wenn du dein Werbebudget an den falschen Stellen einsetzt, und dir helfen, den ersten Ansatzpunkt zu finden, um wiederholtes Geschäft auf Lebenszeit zu gewinnen. Gleichzeitig ist es wichtig, sich auf den Aufbau guter Kundenbeziehungen zu konzentrieren und die Verbraucher/innen als einzigartige Individuen zu betrachten, anstatt nur darauf hinzuarbeiten, bestimmte Geräte zu erreichen.
Wir kommen schnell zu dem Schluss, dass die Menschen mehr Zeit auf dem Handy verbringen oder dass sie ihre Transaktionen eher auf dem Desktop abschließen; aber bedenke, dass jedes Gerät eine andere Verbindung zu verschiedenen Menschen haben kann und jedes Gerät eine andere Rolle im Kaufzyklus verschiedener Produkte spielt.
Mit geräteübergreifendem Tracking kann ein Vermarkter feststellen, ob eine Person, die Smartphone X benutzt, dieselbe Person X , die auch Tablet Y und Laptop Z benutzt, und diese Person dann entsprechend neu ansprechen.
Die Unfähigkeit, Verbraucher über verschiedene Geräte hinweg zu verfolgen, ist ein Hindernis für eine genaue Marketingzuordnung. Unvollkommene Einzel-Touchpoint-Messungen führen dazu, dass die letzte Anzeige und damit das letzte Gerät, auf das geklickt wurde, unverhältnismäßig stark gewichtet wird. Wenn ein mobiles Gerät nachweislich zu einem späteren Kauf auf dem Desktop führt, sind Marken möglicherweise bereit, mehr für mobile Geräte auszugeben, so die Überlegung.
Der aktuelle Stand der geräteübergreifenden Identifizierung
Die genaueste Art, die Identität eines Nutzers auf dem Handy festzustellen, ist der deterministische Abgleich, der sich auf Login- oder personenbezogene Daten wie eine E-Mail stützt. Facebook hat zum Beispiel die Möglichkeit, geräteübergreifende Berichte zu erstellen, die Werbetreibenden helfen, den Weg des Nutzers zum Kauf und das Gerät, das er oder sie beim Kauf benutzt hat, zu verstehen. Die Nutzer/innen müssen sich sowohl für ihre Desktop- als auch für ihre Mobilgeräte anmelden, so dass Facebook präzise Retargeting-Funktionen für alle Geräte anbieten kann.
Die andere Methode des geräteübergreifenden Trackings ist das probabilistische Tracking. Dabei handelt es sich um eine weitaus komplexere Methode, bei der Datenanalysen und Algorithmen verwendet werden, um mehrere Geräte mit einem bestimmten Verbraucher in Verbindung zu bringen. Unternehmen wie Drawbridge haben eigene Methoden entwickelt, um Nutzer zu identifizieren, ohne Login-Daten zu verwenden.
Was kommt auf Marketer in der Multi-Device-Welt zu?
Genaue Messungen helfen Werbetreibenden, ihr Geschäft auszubauen, und geräteübergreifende Einblicke helfen Werbetreibenden zu verstehen, welche Anzeigen ihre Kunden auf dem Weg zum Kauf unterstützen können.
Einige der neuesten und besten Anzeigenformate sind in erster Linie für Mobilgeräte konzipiert und für Mobilgeräte optimiert. Das ist wichtig im Kontext des gesamten Programms eines Vermarkters. Zum Beispiel dynamische Produktanzeigen - Facebook kann anhand verschiedener Techniken wie Co-Purchasing und Co-Browsing entscheiden, welche deiner Produkte einem Verbraucher angezeigt werden. Wenn Menschen auf deiner Website oder mobilen App zum Beispiel häufig Hosen kaufen, lernt Facebook, Hemden querzuverkaufen, wenn Hosen verkauft werden.
Cross-Device-Erfolg ist mehr als die geräteübergreifende Auslieferung von Werbung. Tracking und Messungen helfen den Vermarktern, das Engagement der Verbraucher und die Aktionen zu verstehen, die den verschiedenen Verbrauchermustern zugeordnet werden.
Durch die Zusammenarbeit mit Partnern wie Skai , die aktiv nach Wegen suchen, um geräteübergreifende Herausforderungen zu lösen, können Marketer Entscheidungen treffen und Kampagnen auf der Grundlage eines umfassenden Verständnisses des Customer Lifetime Value und des Konversionspfads über Desktop und Mobile optimieren.
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