In unserem jüngsten Bericht " Enhanced Campaigns: One Year Later (Ein Jahr später) haben wir Kunden von Skai Search gebeten, uns Fragen zu den Auswirkungen von Enhanced Campaigns, zur Art ihrer Desktop- und Mobile-Strategien und zu den Chancen zu beantworten, die sie in Mobile sehen. Heute stellen wir die Antwort von Jessica Berg, Associate Director of Paid Media bei Covario, vor. In diesem Auszug aus ihrer Antwort geht Jessica Berg auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen mobilen und stationären Paid-Search-Strategien ein.
Was früher als pauschaler Ansatz für die digitale Suche galt, wird heute als separate Ebene in der gesamten Suchstrategie betrachtet und strategisch angegangen. Mobile ist da, Mobile wächst, und wenn Werbetreibende ihre PPC-Kampagnen oder ihre Website nicht auf mobile Nutzerinnen und Nutzer zuschneiden, verpassen sie eine Menge potenzieller Umsätze. Unabhängig davon, ob ein mobiler Nutzer eine Aktion durchführen möchte oder einfach nur stöbert, ist es wichtig, seine Absichten zu verstehen und diese als Grundlage für die Entwicklung einer mobilspezifischen Strategie zu nutzen. Hier sind drei Schlüsselelemente, die alle Werbetreibenden in ihren Ansatz für die mobile Suche aufnehmen sollten:
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Mobilitätsspezifische Anzeigen: Nutze sie. Unabhängig davon, wo sich die Nutzer/innen im Suchtrichter befinden, müssen die Anzeigen mobilspezifische Botschaften enthalten, die direkter sind und mehr auf den Punkt kommen als die allseits bekannten Desktop-Anzeigen. Im Gegensatz zu Desktop-Anzeigen, bei denen jeder Werbetreibende versucht, sich von 10 verschiedenen Links oberhalb des Folds abzuheben, gibt es auf den mobilen SERPs nicht so viele glänzende, ablenkende Objekte. Die mobile Landschaft ist kleiner und weniger überfüllt. Aus diesem Grund und aufgrund der Tatsache, dass mobile Nutzer/innen unterwegs sind, müssen mobile Anzeigen kurz und prägnant sein. Wenn Werbetreibende Click-to-Call anbieten können, ist das noch besser. Wenn du mobilen Nutzern die Möglichkeit bietest, ein Unternehmen mit nur einem Klick zu erreichen, ist das genau die Art von Erfahrung, die Nutzer durch den Verkaufstrichter zum Kauf bringt.
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Sei lokal: Ein wichtiger Bestandteil der mobilen Suche ist die lokale Suche. Es ist nicht mehr nur eine "gute Idee", in deinen Anzeigen Ortsangaben zu machen, sondern ein Muss. Ob Click-to-Call oder eine Adresse, mobile Nutzer suchen nach der immer wichtigeren Marketingkomponente: Relevanz und Nähe.
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Handy-freundliche Website: Laut Google wünschen sich 72% der Nutzer/innen mobilfreundliche Websites, und da immer mehr Online-Suchen auf mobile Geräte verlagert werden, wird diese Nachfrage nur noch steigen. Mache es den Kunden leicht, die benötigten Informationen zu erhalten und vor allem den Kauf auf ihren mobilen Geräten zu erleichtern. comScore veröffentlichte im Februar 2014 eine Studie, die besagt, dass "die Mehrheit der Kunden 'Multiscreening' betreibt", weshalb es wichtiger denn je ist, dass die Kunden auf allen Geräten ein einheitliches Erlebnis haben.
Obwohl es klug ist, eine mobile Strategie anders anzugehen als eine Desktop-Strategie, ist es auch wichtig zu verstehen, wie die beiden Geräte miteinander verknüpft sind. Viele Nutzerinnen und Nutzer wechseln während ihres Kaufzyklus von einem Bildschirm zum nächsten, um sich zu informieren, zu stöbern und dann zwischen Handy, Tablet und Desktop zu kaufen. Werbetreibende sollten diese Trends immer im Auge behalten, um sicherzustellen, dass sie datengestützte Entscheidungen treffen, um ihr Geschäft auf kosteneffiziente Weise auszubauen.
Manche Keywords funktionieren auf dem Desktop phänomenal, sind aber auf dem Handy unterdurchschnittlich. Es ist wichtig zu wissen, wo die Stärken und Schwächen eines Programms liegen, um sicherzustellen, dass das Produkt dort am stärksten vertreten ist, wo es am wichtigsten ist. Genauso wie SEO und SEM sich in Bezug auf Kosteneffizienz und Strategie gegenseitig unterstützen können, gilt das auch für Mobile und Desktop. Die Leistung pro Gerät variiert von Kunde zu Kunde, je nach Branche und Produkt. In den meisten Fällen haben die Kunden niedrigere CPCs, aber höhere Cost-Per-Acquisitions auf mobilen Geräten im Vergleich zu Desktop-Kampagnen. Das liegt daran, dass sich die Nutzer/innen im Laufe des Verkaufszyklus von einem Gerät zum anderen bewegen und eher auf dem Desktop einen Kauf tätigen als auf einem mobilen Gerät.
Mit der Einführung der verbesserten Google-Kampagnen im letzten Jahr haben sich die Ansätze der Werbetreibenden, den Kontext eines Nutzers zu betrachten, verändert und der Schwerpunkt liegt nun mehr denn je auf der mobilen Werbung. Werbetreibende müssen eine mobilspezifische Strategie verfolgen, die Messaging, Website-Entwicklung und Targeting umfasst und gleichzeitig das Crossover-Potenzial zu Tablets und Desktop-Geräten im Auge behält, wenn ein Nutzer den Verkaufstrichter durchläuft. Im Laufe der Zeit werden sich das geräteübergreifende Targeting, Reporting und die Attribution weiterentwickeln und die Werbetreibenden dazu zwingen, über den Tellerrand hinauszuschauen und dem digitalen Chamäleon, das wir Suche nennen, verschiedene Strategieebenen hinzuzufügen.
Lade den vollständigen Bericht über Enhanced Campaigns herunter : Ein Jahr später, um alle Antworten der Vermarkter und die Erkenntnisse aus der begleitenden globalen Umfrage zu verbesserten Kampagnen einzusehen.
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